Aus unserer Reihe: Allgemeines Programm

Scholten, Bernhard (Hrsg.)

Gentherapie statt Psychotherapie?

Kein Abschied vom Sozialen!

2004 , 144 Seiten

ISBN 978-3-87159-046-0

14.80 Euro

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Dieses Buch thematisiert die möglichen Auswirkungen der Genforschung auf die Sozialwissenschaften – insbesondere die Psychologie. Die neuesten Beiträge aus der Humangenetik belegen, dass sich der alte Streit, ob vor allem die Gene oder die Umwelt unser Verhalten prägen, sich in seiner alten Form erledigt hat: Es gibt keinen genetischen Determinismus – der reduktionistische Ansatz mit monokausalen Erklärungsmustern erweist sich als ein Zerrbild der Medien.

Somit wächst der klinischen Psychologie, Psychotherapie und Beratung die Aufgabe zu, mit Blick auf die eigene Geschichte, die gesellschaftlichen Heilserwartungen an die Ergebnisse der Genforschung zu entzaubern. Gleichzeitig sind neue Beratungsmethoden erforderlich, um Menschen zu befähigen, das genetische Wissen, aber auch das Nicht-Wissen, für sich zu nutzen.

Inhalt:

Einführung: Gentherapie statt Psychotherapie – kein Abschied vom Sozialen!
Bernhard Scholten

Die Ergebnisse der Humangenetik – eine Herausforderung an die klinische Psychologie
Bernhard Scholten

Teil 1: Grundlagen der Genforschung

Nichtdeterminiertheit der Gene
Ingo Kennerknecht

Die Konsequenzen des Humangenomprojektes für die Medizin
Jörg Schmidtke

Teil 2: Sozialwissenschaftliche und psychologische Wortmeldungen zu den Ergebnissen der Genforschung

Präimplantationsdiagnostik: Welche Folgen? Zur aktuellen biopolitischen Debatte in Deutschland
Elisabeth Beck-Gernsheim

Genetisches Wissen und Genetifizierung des Menschenbildes – von der normativen Macht des Visionären
Michael Wunder

Körper als Gestaltungsfeld – der Gender Bias in der Humangenetik
Ellen Kuhlmann

Teil 3: Empirisch psychologische Untersuchungen zu Folgen der Humangenetik

Risikowahrnehmung – Mitteilung und Wahrnehmung von statistischen
Erkrankungswahrscheinlichkeiten in der genetischen Beratung
Ulrike Worringen

Die Einstellung von Psychotherapeuten, Patienten und der Allgemeinbevölkerung zu psychiatrisch-genetischer Forschung und prädiktiver Untersuchung. Relevanz der Humangenetik für die Psychotherapie
Franciska Illes, Christian Rietz, Stephanie Ohlraun, Georg Rudinger, Wolfgang Maier & Marcella Rietschel


Leseprobe:

Die Ergebnisse der Humangenetik –
eine Herausforderung an die klinische Psychologie

Die Debatte um die Ergebnisse der Genforschung bestimmte und bestimmt noch immer den gesellschaftlichen Diskurs in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts mit. Allerdings meldet sich die Psychologie in dieser Debatte kaum zu Wort – obwohl sie wesentliche Beiträge zur Rezeption dieser Forschungsergebnisse liefern kann. Doch blicken wir kurz zurück: Im Februar 2000 veröffentlichte die Bundesärztekammer ihren Diskussionsentwurf für eine Richtlinie zur Durchführung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Diese Richtlinie wurde einerseits im medizinischen Feld und andererseits von zahlreichen Behindertenverbänden intensiv und kritisch debattiert. Die Medizinerinnen und Mediziner waren froh, eine Leitlinie für ihr Handeln zu erhalten. Die Verbände aus der Behindertenbewegung sahen dagegen in dieser Richtlinie einen neuen Einstieg in eine Selektion von erwünschtem und unerwünschtem menschlichen Leben.
Im Mai 2000 beschloss der Deutsche Bundestag die Einsetzung einer Enquete-Kommission zu Recht und Ethik in der modernen Medizin. Gleichzeitig drohten Forscherinnen und Forscher aus der Humangenetik mit der Auswanderung, wenn die – aus ihrer Sicht – rigiden gesetzlichen Vorschriften zur Forschung mit dem „Genmaterial“ nicht gelockert würden. So wurde ein Jahr später von Bundeskanzler Gerhard Schröder der Nationale Ethik-Beirat einberufen, dessen implizite Aufgabe es war, die eher kritische Haltung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu den Konsequenzen der Genforschung auszutarieren. Am 27. Juli 2000 verkündete Craig Venter, dass das menschliche Genom nun entschlüsselt sei, und erzeugte damit eine öffentliche Debatte über Möglichkeiten und Risiken der Humangenetik. So erschienen nicht nur auf den Wissenschaftsseiten der großen Tages- und Wochenzeitungen, sondern auch im Feuilleton und im Wirtschaftsteil ausführliche Informations- und Meinungsbeiträge über die Ergebnisse der Genforschung.
In den Feuilletons stritten sich insbesondere Fachleute aus der Biologie, der Medizin, der Theologie und der Philosophie über die Zukunft des Menschen. Während die einen eine Zukunft der Menschheit ohne Krankheit und Leid vorhersagten, stellten die anderen die Heilsversprechungen der Gentherapie in Frage, befürchteten die schleichende Rückkehr eugenischer Projekte. Es gab Debatten über den scheinbaren genetischen Determinismus, der den freien Willen des Menschen in Frage stellt. Die Genifizierung der Gesellschaft wurde beklagt und eine neue Anlage-Umwelt-Debatte geführt.
In den Wirtschaftsteilen der Zeitungen spekulierten Journalisten über die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Genforschung durch die Biotechnologie im Bereich der Medizin und Pharmazie sowie in der Vieh- und Landwirtschaft. Gleichzeitig warnte der Verbraucherschutz vor den nicht kalkulierbaren Risiken genveränderter Nahrungsmittel. Aktuell – also zum Ende des Jahres 2003 – gibt es eine erneute Debatte, und dieses Mal auf europäischer Ebene, über die Nutzung embryonaler Stammzellen für die Genforschung. Die Bundesregierung scheint die im Frühjahr 2002 gefundene Mehrheitsmeinung, diese Forschung zu begrenzen und nur sehr kontrolliert zuzulassen, in dieser europaweiten Debatte nur ungenügend zu vertreten. Gleichzeitig stellt Justizministerin Zypries mit einer vielbeachteten und kommentierten Rede Ende Oktober 2003 an der Humboldt-Universität Berlin die Menschenwürde der im Reagenzglas gezeugten Embryonen in Frage.

Die rot-grüne Bundesregierung – vertreten insbesondere durch Bundeskanzler Gerhard Schröder, Justizministerin Brigitte Zypries und Bildungsministerin Edelgard Bulmahn – fordert, auch die Chancen der Biotechnologie für den Wirtschaftsstandort Deutschland anzuerkennen. Zum gleichen Zeitpunkt scheitert bei den Vereinten Nationen der Antrag auf ein weltweites Klonverbot. Deutschland stimmte mit anderen europäischen Staaten für eine zweijährige Verschiebung der Debatte.
In all diesen Debattenbeiträgen fehlten – bis auf wenige Ausnahmen – die Stimmen der Sozialwissenschaft und der Psychologie. Dieses Schweigen der Psychologie ist bislang in der gesellschaftlichen Debatte nicht aufgefallen, doch der 14. Kongress für klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie hat dieses Schweigen gebrochen und die Gentherapie zum Kongressthema gemacht.


Heilsversprechungen der Verhaltenstherapie und der Genforschung – ein Vergleich


Mit der Diskussion über die Auswirkungen der Forschungsergebnisse der Genforschung löste die Humangenetik die Psychologie als Leitwissenschaft für den gesellschaftlichen Diskurs ab. Diese hatte – das betrifft insbesondere die Verhaltenstherapie – Anfang der 70er Jahre eine ähnlich lebhafte gesellschaftliche Debatte über Nutzen und Risiken der psychologischen Forschung ausgelöst. Die Verhaltenstherapie war mit dem Versprechen angetreten, empirisch begründete und damit wissenschaftlich abgesicherte Ergebnisse der psychologischen Forschung zum Nutzen der Menschheit nicht nur in den klinischen Alltag zu übersetzen. Die Verhaltenstherapie berief sich insbesondere auf die Forschungsergebnisse der Lern- und Sozialpsychologie und versprach, dass der Mensch ein lernendes Wesen sei. Nicht die Anlage des Einzelnen, sondern das gesellschaftliche Umfeld sei für seine Entwicklung entscheidend.
Geschlechtsunterschiede sind nicht – so die damalige These – biologisch vorgegeben, sie werden vielmehr erlernt. Dementsprechend ist auch unerwünschtes Verhalten erlernt und kann parallel zum Aufbau von gewünschten Verhaltensweisen auch wieder gelöscht werden. Wenn erst einmal – so die Erwartung – alle Lernprinzipien für das menschliche Verhalten bekannt sind, kann der Mensch mit diesen Lerngesetzen auch den „menschlichen Menschen“ schaffen. Doch mit diesem Nützlichkeitsversprechen verbanden viele auch die Sorge der Manipulation. Wenn menschliches Verhalten durch das gezielte Einsetzen von positiven Verstärkern veränderbar ist, dann können diese Lernprinzipien auch zur Manipulation des Menschen eingesetzt werden. Die Vision einer Gesellschaft, die auf diesen Lernprinzipien aufgebaut war, wie sie Burrhus Frederic Skinner in seinem Roman Futurum II beschrieb, war für einige ein großes Ziel, andere sahen darin die Verwirklichung eines totalitären Staates.
In den 70er Jahren beherrschte dieses positivistische Weltbild auch die Wissenschaftsseiten der Zeitungen, die Feuilletons beschäftigten sich mit der Frage der menschlichen Seele, zahlreiche Lebenshilfe-Magazine entstanden und psychologische Forschungsergebnisse wurden – trivialisiert – wesentlicher Inhalt dieser Magazine. Populärwissenschaftliche Veröffentlichungen über Psychotechniken erlebten einen großen Boom. Und vielleicht 15 Jahre später beherrschten diese Inhalte auch die Management-Schulungen, sie wurden von Beratungsfirmen für Wirtschaftsunternehmen aufgegriffen und so auch wirtschaftlich ausgewertet.
Der Mensch als lernfähiges Wesen prägte den gesellschaftlichen Diskurs der 70er Jahre. Er passte zum Fortschrittsoptimismus und zu dem zuversichtlichen Glauben dieser Zeit, der Mensch sei grundsätzlich veränderbar und mit ihm könne auch die Gesellschaft zum Wohle anderer fortentwickelt und gestaltet werden. Der Mensch als Subjekt seines Handelns war das große Heilsversprechen in dieser Aufbruchsstimmung. Dieser Fortschrittsoptimismus kippte jedoch im deutschen Herbst (1977), mit der politischen Wende (1982) und mit dem Näherrücken des Orwell-Jahres (1984), angekündigt durch die geplante Volkszählung im Jahre 1983. Die Vision vom Menschen, der Subjekt seines Handelns ist, schlug um in die Befürchtung, er werde zum manipulierbaren Objekt und gläsernen Menschen gemacht. Damit verlor schließlich auch die Psychologie als Leitwissenschaft ihre Faszination; sie konnte die Heilsversprechungen und -erwartungen, die die Gesellschaft an sie richtete, nicht erfüllen. Der Mensch lernte, dass nicht alles mit einigen Verstärkern verlern- oder erlernbar war. Die gesellschaftliche Entwicklung verlief nicht – wie erwartet – gradlinig auf ein weltliches Paradies hinaus, sondern Arbeitslosigkeit, Kriegsdrohungen und Nachrüstung wurden als erste Krisenzeichen gedeutet. Nach dem DGVT-Kongress 1984 mit dem Thema „Wege aus der Krise“ veröffentlichten Heiner Keupp, Dieter Kleiber und ich wichtige Beiträge des Kongresses unter dem anspruchsvollen Titel: „Im Schatten der Wende“. Dies belegt, wie krisenhaft die damalige Entwicklung wahrgenommen wurde. Auch in der Medizin starb spätestens mit der Entdeckung des HI-Virus Anfang der 80er Jahre die Hoffnung, die Infektionskrankheiten seien endgültig besiegt. Die Frage nach dem angemessenen Umgang mit AIDS war das gesellschaftspolitische Thema in den 80er Jahren. Die gesellschaftlichen optimistischen Visionen waren „out“, stattdessen beherrschten verschiedene Katastrophenszenarien den gesellschaftlichen Diskurs.
An die Stelle der Vision, menschliches Verhalten und damit die Gesellschaft seien änderbar, traten Skepsis und ein geläuterter Realismus. Das Zeitalter der Psychologie wurde durch das der Biologie abgelöst. Nicht die Veränderung war Thema, sondern die biologischen, im evolutionären Kampf der Gene „herausgemendelten“ Unterschiede der Menschen. Die Psychologie wurde zuerst von der darwinistisch-orientierten Verhaltensforschung und der Soziobiologie im gesellschaftlichen Diskurs abgelöst und diese dann von der Erforschung des Gehirns und der Genforschung.

Die Entzauberung der Ergebnisse der Genforschung


So wie die Verhaltenswissenschaften Anfang der 70er Jahre Fortschritt und Zuversicht verkörperten, so gilt dies heute in gleicher Weise für die Genforschung. Sie betont die biologistische Seite des menschlichen Lebens, beschreibt neue Handlungsmöglichkeiten und verspricht die Therapie auch bis heute noch unheilbarer Krankheiten. Sie weckt neue Lebenshoffnung bei Menschen, die beispielsweise an Mukoviszidose erkrankt sind oder das Chorea-Huntington-Gen in sich tragen. Wenn menschliches Leid durch die Gene verursacht wird und diese Gene identifizierbar sind, dann – so die hoffnungsvolle Erwartung – lassen sich diese Gene auch beeinflussen. Es könnten für bisher unheilbare Erkrankungen auf der Basis der Genforschung Medikamente hergestellt oder durch die Veränderung des Genoms die Krankheitsgene von Anfang an eliminiert werden. Die Beiträge von Schmidtke und Kennerknecht in diesem Buch und die Beiträge der Humangenetiker auf dem 14. Kongress für klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung (im März 2002 in Berlin) belegen jedoch eindeutig, dass dieser naive Optimismus durch die bisherigen Ergebnisse der Genforschung nicht gedeckt wird. Diese Zukunftsvisionen sind gesellschaftliche Erwartungen an eine Wissenschaft, die ihre Forschungsergebnisse deutlich skeptischer vorträgt, als die Gesellschaft sie hören will. Die ersten Ergebnisse der Genforschung zeigen auch, dass einfache monokausale Erklärungsmodelle für menschliches Verhalten, wie sie häufig in der gesellschaftlichen Debatte formuliert werden, so nicht zutreffen. Vielleicht haben sich Psychologie und Humangenetik nach dem Abklingen der Euphorie über die Möglichkeiten der Genforschung mehr zu sagen als heute. Sicherlich kann die Psychologie mit Blick auf ihre eigene öffentliche Rezeption einen kleinen Beitrag zur Entzauberung der Genforschung leisten, damit die tatsächlichen Forschungsergebnisse dieser Wissenschaft stärker als bisher wahrgenommen werden – auch von den Sozialwissenschaften und der Psychologie selbst. (…)

Bernhard Scholten


Rezensionen:

„Unter dem gleichen Motto wie der Buchtitel veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) im Februar 2002 einen überaus interessanten Kongress in Berlin. Es ist das Verdienst des Herausgebers, aus den vielen und heterogenen Kongressbeiträgen eine Auswahl getroffen zu haben, die das komplexe und schwierige Thema angemessen und in seinen wichtigsten Aspekten dem Leser nahe bringt.
Dabei erweist sich Scholtens inhaltlich profunde Einführung ebenso hilfreich wie die ihr folgende Ergebnisdarstellung humangenetischer Forschung, die er als eine Herausforderung an die Klinische Psycholgie wertet. Darüber hinaus erleichtert er auch dem wenig vorgebildeten Leser den orientierenden Einstieg durch eine von ihm kommentierte Literaturliste zum Thema, womit er gleichzeitig den Service grundlegender und weiterführender Literaturempfehlungen bietet.
Das Buch ist in drei Kapitel gegliedert: 1. Grundlagen der Genforschung, 2. Sozialwissenschaftliche und psychologische Wortmeldungen zu den Ergebnissen der Genforschung, 3. Empirisch-psychologische Untersuchungen zu Folgen der Humangenetik.
Deutlich wird in allen Beiträgen, dass, nicht zuletzt durch die öffentliche Debatte der letzten Jahre und die durch sie transportierten Heilserwartungen bezüglich gentechnischer Diagnostik und Therapie, Nüchternheit und bescheidenere und damit realistischere Dimensionen dem tatsächlichen Forschungsstand entsprechen. Scholten weist diesbezüglich Parallelen in den Verhaltenswissenschaften und Psychotechniken nach, die in der Vergangenheit ähnliche Machbarkeitsmythen erzeugt hätten.
Zurück zu den Fakten: Das Genom ist komplex, die Determination ein Sonderfall, die Nichtdeteminiertheit die Regel (Kennerknecht, S. 29 f.). Genetische Beteiligung an Erkrankung ist immer im Sinne einer möglichen Disposition hin zu einer erhöhten Vulnerabilität zu verstehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Und selbst somatische Prozesse und Merkmale sind nur mit einer 10-80% genetischen Weitergabewahrscheinlichkeit gestreut. Und diese erhebliche Streuungsbreite trifft erst recht für alle seelischen Prozesse und eben da auch für ihre pathologischen Varianten zu (Illes u.a., S. 119ff.). Bei all dem bleibt festzuhalten, dass die Ursachen und Formen von Variabilität und Plastizität noch längst nicht hinreichend geklärt sind.
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass wir uns nach wie vor in Diagnostik und Therapie seelischer Störungen in hochkomplexen bio-psycho-sozialen Theorie- und Handlungskonzepten zurechtfinden müssen und mit ihnen zu arbeiten haben. Klare, schnelle und eindeutige „Königswege“ wird es höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nicht geben. Wir bleiben letztlich immer im Bereich relativer Unschärfe, bei allem, was wir tun.
Das ist die wichtigste Botschaft des Kongresses wie auch dieses sehr gut gemachten Buches. Mag sie – die Botschaft – uns gefallen oder nicht.“

Martin Wollschläger, Sozialpsychiatrische Informationen, 3/2005


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