Aus unserer Reihe: Materialien

Hamacher, Karl & Klemt, Jerome

AKST - Ein Ambulantes Konsumreduktions- und Selbstkontroll-Trainings-Programm für Konsumenten illegaler Drogen

2008 , 80 Seiten

ISBN 978-3-87159-362-8

9.00 Euro

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AKST (sprich: „Axt“, „Ambulantes Konsumreduktions- und Selbstkontroll-Trainings-Programm“) ist ein strukturiertes Programm, das Drogenkonsumenten ermöglichen soll, ihren Drogenkon­sum so zu gestalten und selbst zu kontrollieren, dass der Gebrauch in einen gesundheits­verträglichen und konventionellen Lebensstil integriert sein kann und ein schrittweiser Ausstieg aus der Sucht möglich wird. Die Teilnehmer können sich dabei in zieloffener Weise für einen kontrollierten Konsum oder Abstinenz entscheiden.

 

Drogenkonsumenten soll auf diese Weise die Möglichkeit gegeben werden, Hilfe in An­spruch zu nehmen, unab­hängig von der Intensität ihrer Veränderungsmotivation und mit der Möglichkeit, das Ziel selbst zu definieren.

 

Sowohl für solche Personen mit unkontrollierten wie kompulsiven Konsummustern, als auch für die Gruppe der sozial unauffälligen, kontrolliert Konsumierenden kann die­ses Programm eine sinnvolle Alternative zu den bisherigen Hilfsangeboten sein. Daneben kann die Teilnahme an diesem Programm Personen, die sich bereits in ei­ner Substitutionsbehandlung mit Methadon, Polamidon oder Subutex® (Buprenorphin) befinden – die häufig zusätzlich zum ärztlich verordneten Substitut einen hohen Beikon­sum anderer Sub­stanzen wie Kokain/Crack, Heroin oder Benzodiazepine aufweisen – dabei unterstützen, diesen zu reduzieren.

 

Die Grundhaltung des Beraters und die Methoden der Ge­sprächsführung, die im Pro­gramm Anwendung finden, orientieren sich an den Prinzipien und Methoden der Motivierenden Gesprächsführung („Motivational Interviewing“) von Miller und Rollnick.

Das Programm ist als Einzel- und Gruppenprogramm anwendbar. In der Regel beinhal­tet es sechs (plus zwei) strukturierte Sitzungen, in denen die Programmkomponenten bearbeitet wer­den.

 

 

Zu den Autoren:

 

Jerome Klemt, staatl. anerkannter Diplom-Sozialarb. (FH) in der niedrigschwelligen Drogenhilfeeinrichtung und Substitutionsambulanz „Kontaktladen mit medizinischer Ambulanz Café Fix“ (vae) in Frankfurt/Main, beendet seinen Masters of Art in Counseling (Beratung & Sozialrecht) im Sommer 2008, Lehrbeauftragter am Fachbereich 4 Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Frankfurt/Main. Vorherige Tätigkeiten in der Prävention und als freier Mitarbeiter am Institut für Suchtforschung (ISFF) der FH Frankfurt/Main.

 

Karl Hamacher, Student der Sozialarbeit (FH), langjährige Tätigkeit als Mitarbeiter in der niedrigschwelligen Drogenhilfeeinrichtung und Substitutionsambulanz „Kontaktladen mit medizinischer Ambulanz Café Fix“ (vae) in Frankfurt/Main, im „Wohnhaus am Schwarzenbach“ (EVIM) in Hofheim/Taunus, eine Einrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung oder seelischer Behinderung, sowie als freier Mitarbeiter am Institut für Suchtforschung (ISFF) der Fachhochschule Frankfurt/Main. Vorherige Tätigkeiten u.a. als Mitarbeiter der AIDS-Hilfe Darmstadt in der JVA Weiterstadt.

 

 

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