Aus unserer Reihe: Reihe 'Fortschritte der Gemeindepsychologie und Gesundheitsförderung'

Bauer, Petra & Ulrich Otto (Hrsg.)

Mit Netzwerken professionell zusammenarbeiten, Bd. II: Institutionelle Netzwerke in Steuerungs- und Kooperationsperspektive

2005 , 472 Seiten

ISBN 978-3-87159-612-4

29.00 Euro

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Netzwerkförderung zählt inzwischen zu den zentralen Interventionsformen im psychosozialen und gesundheitsbezogenen Bereich.
Dieses zweibändige Werk bündelt die verstreute Diskussion über Netzwerkinterventionen und legt eine aktuelle und breit angelegte Bestandsaufnahme vor:


- Die zentralen Grundlagen werden in interdisziplinärer Perspektive dargestellt.
- Die Netzwerkorientierung professioneller „Helfer“ wird auch auf benachbarte Konzepte (z. B. Lebenswelt-, Alltags-, Generationen-, systemische Orientierung) bezogen.
- Anhand konkreter Modelle und Projekte aus der Praxis werden die vorliegenden Erfahrungen systematisch ausgewertet.
- Die vorgestellten Interventionsformen beziehen sich dabei auf die gesamte Lebensspanne und auf vielfältige Arbeitsbereiche.
- Die Interventionsbereiche umfassen sowohl die Arbeit mit individuellen sozialen Netzen als auch mit institutionellen und interorganisatorischen Netzwerken.


48 namhafte Autorinnen und Autoren legen in 38 Beiträgen den heutigen Wissensstand dar.

 

 

Inhalt:

Einleitung

Petra Bauer: Institutionelle Netzwerke steuern und managen. Einführende Überlegungen


Netzwerkmanagement und Kooperation

Übergreifende Aspekte

Adalbert Evers: Vernetzung sozialer Einrichtungen als Weg zur Erschließung von Ressourcen bürgerschaftlichen Engagements

Herbert Schubert: Das Management von Akteursnetzwerken im Sozialraum

Tilly Miller: Die Störungsanfälligkeit organisierter Netzwerke und die Frage nach Netzwerkmanagement und Netzwerksteuerung

Susanne Weber: Netzwerkentwicklung als Lernprozess

Holger Spieckermann: Zur Evaluation von Netzwerken und Kooperationsmanagement

Projekte und Handlungsfelder

Eric van Santen & Mike Seckinger: Fallstricke im Beziehungsgeflecht: die Doppelebenen interinstitutioneller Netzwerke

Michael Wissert: Netzwerkarbeit in „unabhängigen“ Case-Management-Stellen. Evaluationsergebnisse und Schlussfolgerungen

Kurt P. Bierschock: Vernetzung und Kooperation im Bezug auf familienbildende Maßnahmen nach § 16 KJHG im ländlichen Raum

Jörg Ernst: Vernetzung in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten

Ewald Johannes Brunner: Zur Implementation eines institutionellen Netzwerks. Eine systemtheoretische Annäherung


Netzwerkmanagement an der Schnittstelle professioneller und sozialer Netzwerke

Schwerpunkt Alter

Peter Zeman: Altenpflegearrangements: Vernetzung der Netzwerke

Stefan Blüher & Manfred Stosberg: Pflege zwischen Privatheit und Profession. Theoretische Überlegungen, empirische Befunde und praktische Konsequenzen

Josefine Heusinger & Monika Klünder: Die Bedeutung der professionell Pflegenden für die Netzwerke pflegebedürftiger älterer Menschen

Sabine Bährer-Kohler & Michael Hemmeter: Ambulante professionelle Unterstützung bei alterspsychiatrischen Patienten: Interaktion mit familiärer Unterstützung und der Bezug zur Prävention

Astrid Hedtke-Becker & Rosemarie Hoevels: Netzwerkbezogene Unterstützung chronisch kranker und alter Menschen: Multiprofessionelle stationär-ambulante Überleitung im Akutkrankenhaus

Rezensionen:

„Im zweibändigen Werk ,Mit Netzwerken professionell zusammenarbeiten' sind die aktuellen Diskussionen über Netzwerkintervention zusammengeführt und gebündelt. Dazu werden die zentralen Grundlagen in interdisziplinärer Perspektive aufgearbeitet und für eine breite Leserschaft übersichtlich dargestellt. Zentral ist in diesen Bänden weiterhin, dass die Netzwerkorientierung professioneller ‚Helfer’ auf benachbarte Konzepte (z. B. Lebenswelt-, Alltags-, Generationen-, systemische Orientierung) bezogen wird. Anhand konkreter Modelle und Projekte aus der Praxis werden konkrete Erfahrungen systematisch ausgewertet und in den Beiträgen auf eine nachvollziehbare Art und Weise aufgearbeitet. Die verschiedenen in den Büchern thematisierten Interventionsbereiche beziehen sich sowohl auf die Arbeit mit individuellen sozialen Netzen als auch mit institutionellen und interorganisatorischen Netzwerken.
...Die Zielgruppe dieser beiden Bände ist umfassend, indem Studierende in gleichem Maße lesenswerte und spannende Beiträge finden werden wie Dozierende, aber auch Menschen, die in der Praxis als ‚HelferInnen’, Pflegende, Betreuende und ‚Unterstützende’, kurz als NetzwerkerInnen arbeiten. Die beiden Bände sollten als Standardnachschlagewerk in Bibliotheken stehen, die von professionellen ‚HelferInnen’ und interessierten Laien frequentiert wird.“

Dr. phil. Christian Reutlinger, in: socialnet.de 2005 (= www.socialnet.de/rezensionen/3185.php)

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