Aus unserer Reihe: Reihe 'Fortschritte der Gemeindepsychologie und Gesundheitsförderung'

Beardslee, William R. (Hrsg.)

Hoffnung, Sinn und Kontinuität

Ein Programm für Familien depressiv erkrankter Eltern

2009 , 200 Seiten

ISBN 978-3-87159-619-3

19.00 Euro

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Mit diesem Buch liegt erstmals eine deutsche Übersetzung des erfolgreichen US-amerikanischen Präventionsprogramms „Hope, Meaning and Continuity: A Program for Helping Families When Parents Face Depression“ von Prof. Dr. William R. Beardslee vor. Es wurde in den Jahren 1994 bis 2001 entwickelt und ist seither vielfach erprobt worden – insbesondere in Populationen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft.

Mit der Publikation der deutschen Fassung des Programms soll eine breite Rezeption und produktive Weiterentwicklung möglich gemacht werden, um so Familien mit psychischen Erkrankungen – und vor allem deren Kindern – bei der Bewältigung ihrer Anforderungen und Belastungen zu helfen.


Über den Herausgeber:

William R. Beardslee studierte am Haverford College und an der Case Western Reserve University Medizin. Seinen Facharzt in Psychiatrie machte er am Massachusetts General Hospital und den für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Children’s Hospital in Massachusetts, wo er auch forschte. Er ist Autor einer Vielzahl von Fachartikeln und zwei Büchern: In „The Way Out Must Lead In: Life Histories in the Civil Rights Movement“ untersucht er die Arbeit von Menschenrechtsaktivisten und in „Out of the Darkened Room: When a Parent is Depressed“ stellt er dar, wie Familien mit depressiv erkrankten Eltern unterstützt werden können.

 

Forschungsschwerpunkt von W. R. Beardslee ist die kindliche Depression. Er war Leiter einer Langzeitstudie, die 275 Kinder aus 143 Familien (mit depressiv erkrankten Eltern) über einen Zeitraum von zehn Jahren untersuchte. Dabei wurden verschiedene Risikofaktoren für die Entstehung depressiver Störungen bei den Kindern identifiziert, gegen die er und sein Team ein Präventionsprogramm entwickelten. Dieses wurde in mehreren Studien evaluiert, wobei man langfristige positive Effekte und Verläufe nachweisen konnte. Als Leiter einer weiteren Depressionsstudie gelang es ihm und seinem Team, zu zeigen, dass sich mit Hilfe kognitiver Verhaltenstherapie schwere depressive Episoden bei Risikokindern vermeiden lassen, wenn nur frühzeitig genug interveniert wird. Die Übertragbarkeit auf unterschiedliche kulturelle Gegebenheiten (nationale wie auch internationale) konnten er und sein Team in verschiedenen Arbeiten belegen und so zu einer effektiven Verbreitung des präventiven Ansatzes beitragen. W. R. Beardslee ist für diese Forschungsarbeiten mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet worden.

 

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